U18 zu Gast beim Bundesliga-Nachwuchs

– Basketball

Für unsere Junior-Buzzards ging es am Samstagabend nach Vechta. Nachdem es reichlich Absagen für das erste Spiel der Saison gab, mussten unsere Jungs sehr dezimiert und mit zwei U16 Spielern, die ihren Job ganz herausragend absolvierten, gegen die Jungs aus Vechta antreten.
Im ersten Viertel erspielten sich die Voxtruper Jungs zunächst einmal eine komfortable 8 Punkte-Führung. Vor allem unser Youngster Luca Seidel überzeugte mit 2 Dreiern direkt im ersten Viertel.
Im zweiten Viertel kam der Gegner deutlich besser ins Spiel und startete direkt mit einem 6:0-Lauf, was zu einer schnellen Auszeit von Coach Banks führte. Gut zwei Minuten nach der Auszeit ging der Schalter wieder in die andere Richtung. Mit drei Dreiern von Luca, Devin und Stefan gelang unseren Jungs direkt ein 12:0-Lauf. Mit einer 40:34-Führung ging es dann in die Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit war es vor allem Devin Sahin, der den Buzzards den Sieg sicherte. Mit insgesmt 18 Punkten nur in der Zone, wurde er somit auch zum Topscorer der Partie. Die Jungs aus Vechta fanden kein Mittel mehr, den „Big Man“ in der Zone zu stoppen.
Neuzugang Paul Janssen konnte ebenfalls in seinem Debüt mit 5 Punkten überzeugen.
Besonders erwähnenswert war die Defense-Leistung des Teams. Man konnte den Gegner relativ häufig zu schweren Würfen zwingen. Des Weiteren konnte sich jeder Spieler auf dem Scoreboard verewigen.
Am Ende stand ein verdienter 64:76-Auswärtserfolg auf der Anzeigentafel.
Man of the Match war Luca Seidel, der als 14-Jähriger in einer U18 mit 3/3 Dreiern überzeugte und sich souverän durchsetzen konnte.
Am nächsten Sonntag erwartet die Junior-Buzzards mit dem VfL Nordhorn eine etwas schwierigere Aufgabe. Jump ist um 12 Uhr im VoxDome.
Es spielten und punkteten: Sahin 25/1 Dreier, Milakovic 15/1, Seidel 12/3, Lenger 7, Willmann 7, Weissheim 5/1, Janssen 5.

Unser Younster Luca in seinem damals ersten Spiel

Die 1. Herren setzt ihre Erfolgsserie fort…

– Volleyball

Das erste Spiel der neuen Saison führte uns zu den Volleyballern des VfL Lintorf nach Bad Essen. Die Mannschaften aus Lintorf sind traditionell schwer zu bespielen, ihre technische Ausbildung häufig exzellent. Die aktuelle „Vierte“ ist eine Mischung aus jung und alt und irgendetwas dazwischen….

Mit einer suboptimalen Vorbereitung (einige Spieler haben sich erst am Spieltag nach mehreren Monaten Abstinenz in der Halle wiedergetroffen), aber mit einer gewohnt breiten Brust und dem Wissen um die eigenen Möglichkeiten, gingen wir das Spiel wie immer gut gelaunt und hochmotiviert an.

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BUZZARDS I mit Testspielniederlagen

– Basketball

Die komplett neuformierte 1. Herren macht sich die Vorbereitung nicht leicht. Gleich gegen zwei klassenhöhere und hochambitionierte Teams bestritten die BUZZARDS ihre Testspiele und sie mussten dabei klare Niederlagen hinnehmen. Beim ersten Spiel gegen den hochkarätig verstärkten Bezirksoberligisten Hagen Huskies merkte man dem Team von Coach Seidel an, dass sie vorher in der Konstellation noch nicht zusammengespielt haben. Die Intensität war zwar fast konstant hoch, aber im Zusammenspiel hakte es deutlich, was eine von vielen Erklärungen für die knapp 50 Punkte-Niederlage war.
Besser machten es die Herren fünf Tage später beim Oberligisten BW Merzen, der den Aufstieg in die 2. Regionalliga deutlich formuliert anpeilt. Die erste Halbzeit gewannen die BUZZARDS absolut verdient, wobei sie den Merzenern im zweiten Viertel erst nach sechs Minuten die ersten Punkte des Viertels erlaubten. Einzig die eigene Chancenverwertung war ausbaufähig. In der 2. Halbzeit mussten sie dann der hohen Intensität und der schmalen Bank auf den Guard-Positionen Tribut zollen. Ein starker Run des Favoriten nach dem Seitenwechsel führte letztendlich zu einer klaren 73:99-Niederlage. Es ließen sich allerdings viele positive Aspekte aus dem Spiel ziehen. So zeigte z.B. Gastspieler Lasse Erichsen, dass er eine tolle Verstärkung für die BUZZARDS werden könnte. Auch von Merzener Seite gab es viele Komplimente für die gezeigte Leistung.
Es gibt zwar für die BUZZARDS I nach wie vor viel zu tun. Dem Team muss jedoch vor dem Saisonstart kommenden Samstag in Bramsche nicht bang sein.
P.S. Vielen Dank an Felix Volkmann, der aufgrund einer Verletzung leider nicht mitspielen konnte, dafür aber in Merzen tolle Fotos von unserem Auftritt schoss.

3. Herren starten mit Pokalaus

– Basketball

Am gestrigen Freitag war beim Pokalverteidiger und souveränen Bezirksklassenaufsteiger TuS Eintracht Rulle I für die neuformierte BUZZARDS III-Truppe erwartungsgemäß nichts zu holen. Komplett ohne Big Man und mit einer sehr jungen Mannschaft startete der Außenseiter unglücklich im Abschluss in die Partie, so dass das Spiel nach dem ersten Viertel eigentlich schon entschieden war. Im zweiten Viertel fingen sich die Jungs von Coach Keller und zeigten phasenweise ordentliche Ansätze. Nach einem schwachen Start der Voxtruper in die 2. Halbzeit war die Luft aber aus der Partie raus. In einer sehr freundschaftlich geführten Begegnung setzte sich der Favorit am Ende deutlich mit 71:32 durch.
Diese Begegnung wird kein Maßstab für die Saison sein. Positiv war, dass gerade die jungen Spieler viel Spielpraxis gegen die erfahrenen Ruller sammeln konnten.

BUZZARDS schwitzen

– Basketball

Das neuformierte Bezirksligateam der BUZZARDS steckt mitten in der Saisonvorbereitung. Allein an diesem warmen Augustwochenende standen fünf Einheiten auf dem Plan. Neben der Grundlagenarbeit musste an den Abstimmungen in Offense und Defense gearbeitet werden. Dass dabei noch viel Arbeit auf Coach Seidel und sein Team wartet, den Sand aus den Rädchen zu entfernen, damit diese ineinander greifen können, war im Testspiel am Samstag Abend gegen die eigene Zweite zu sehen. Erst mit einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit konnte dieses am Ende klar für sich entschieden werden. Besonders lobenswert war die Energieleistung und der Wille, trotz vorangegangener anstrengender Einheiten das Tempo permanent hochzuhalten. Der Lohn des Tages waren mehrere krämpfegeplagte Oberschenkel und Waden. Vor allem Neuzugang Henry Kemp überzeugte in seinem ersten Einsatz mit unglaublich viel Dynamik und Athletik.
Leider fehlten noch einige Spieler an diesem Wochenende. Aber zusammen mit den ehemaligen Gretescher Jungs wie Liam Westenberg, Julian Niermeier und Felix Volkmann sowie – neben Henry – den Neuzugängen Felix Zwigart und Ilkay Polat haben die BUZZARDS mit der Ersten eine tolle Truppe zusammen, die eine gute Rolle in der Bezirksliga spielen wird.

Mannschaftsfahrt unserer Junior-Buzzards nach Hamburg

– Basketball

Am letzten Wochenende ging es für unsere Junior-Buzzards am Freitag Nachmittag nach Hamburg zur allerersten Mannschaftsfahrt. Mit 15 Kindern und den Trainern Michael Droste und Paul-Luis Keller stand ein ganzes Wochenende mit viel Spaß und Freude vor der Tür.
Los ging es am Freitag gegen Nachmittag am Osnabrücker Hauptbahnhof. Bereits auf der Hinfahrt gab es zahlreiche Karten-Duelle, bei denen so mancher Trainer, dessen Namen hier nicht genannt wird 😉, schon verzweifelte.
Nachdem dann in der Jugendherberge alle Betten und Zimmer bezogen wurden, ging es mit dem gesamten Team Richtung Hamburg-City zum gemeinsamen Abendessen in eine tolle Pizzeria.
Den restlichen Abend konnten unsere Jungs frei gestalten und unternehmen, was sie gerne machen wollten. Am nächsten Morgen ging es dann nach einem ausgewogenen Frühstück an den „sportlichen Teil“ der Fahrt. Für viele Jungs führte der Weg natürlich Richtung Basketball-Court. Doch zeitglich wurden auch spannende Tischtennis-Matches ausgetragen, wo so manch anderer Coach, wessen Namen ebenfalls nicht genannt wird, ebenfalls verzweifelte.
Gegen Nachmittag ging es dann zum VTG Super-Cup der deutschen Basketball-Nationalmannschaft in die edel-optic-Arena der Hamburg Towers. Zunächst sahen wir das Spiel zwischen Polen und Ungarn.
Für wen unsere Jungs in dem Spiel waren, war zunächst unklar. Als dann allerdings ans Licht kam, dass der Center von Ungarn der Namensvetter von Coach Keller ist, war die Sympathie ganz klar auf den Seiten Ungarns. Das Spiel danach zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik war natürlich das absolute Highlight des Wochenendes, da das deutsche Team auch mit vielen NBA-Spielern wie zum Bespiel Daniel Theis, Maxi Kleber und Dennis Schröder angetreten ist.
Die Jungs hatten sichtlich ihren Spaß an beiden Spielen und konnten ebenfalls mit beiden Ergebnissen für Ungarn und Deutschland zufrieden sein.
Am Sonntag ging es dann gegen Nachmittag zurück nach Osnabrück. Nachdem man in Hamburg den Zug aus unerklärlichen Gründen fast verpasste, gab es noch einmal ein paar heiße Doppelkopf-Duelle, wo unsere Locke aka Nils sich souverän durchsetzte.
Den Jungs hat es allen sehr viel Spaß gemacht und so kann man sich nun voll auf die Saison 19/20 konzentrieren und im Training Gas geben. Das schreit nach Wiederholungsbedarf!

2. BUZZARDS-Cup mit toller Fortsetzung

– Basketball

Der große Erfolg der Premiere im Vorjahr konnte in diesem Jahr bei neun teilnehmenden Mannschaften noch einmal getoppt werden. Auch in diesem Jahr waren bei dem Turnier, das sich bewusst an Anfänger und Hobbyspieler richtet, wieder Teams mit so klingenden Namen wie Sportfreunde Schledesaufen, Ajax Dauerstramm oder die BUZZARDS-Cup-Titelverteidiger BallerDasRein Istanbul am Start. Sieger des Wanderpokals, der mit einem gesunden BUZZARDS-Selbstverständnis die Form des FIFA-WM-Pokals hat, wurden nach einem spannenden Finale gegen die FC Capitol Versicherung allerdings die Jungs von Bier Bier Blocksberg. Nach den Fußballern vom letzten Jahr gewannen also diesmal die ambitionierten Jugend-Handballer des FC Bissendorf, die auch gleich versprachen, ihren Titel im nächsten Jahr verteidigen zu wollen.
Die Sympathien des Publikums flogen allerdings den Voxtruper Mädels, bei denen jeder Punkt frenetisch gefeiert wurde, sowie den LadyBuzzards zu. Das Frauen-Hobbyteam konnte sogar das erste Spiel für sich entscheiden und zeigte mit eindrucksvollem Mannschaftsspiel, wie viel die Frauen in den letzten neun Monaten im Training gelernt haben.
Im Nachklang standen die Teams zufrieden bei Bratwurst und isotonischen Getränken vor der Halle und fachsimpelten über einzelne Spielsituationen…nicht wirklich, aber mit viel guter Laune.
Ein dickes Dankeschön gilt wie im letzten Jahr Philip Pohlmann, der das Turnier mit viel Engagement im Vorfeld organisierte und dabei Unterstützung von Paul-Luis Keller bekam. Super gemacht, Pohlmann.
Wir freuen uns jetzt schon auf die Neuauflage.

Neue Schiedsrichter bei den Buzzards

– Basketball

Gleich vier (!!!) neuen Jung-Schiedsrichtern konnte der Schiedsrichter-Verantwortliche der BUZZARDS, Paul-Luis Keller, zum erfolgreichen Abschluss des Basis-Lehrgangs gratulieren. Die U16-Spieler Niklas Hehmann, Finn Calvin Mahnke, Nils Bartholomäus und Paul Weißheim sollen in der nächsten Saison behutsam an den Seniorenbereich herangeführt werden und an der Seite unserer erfahrenen Refs Selbstvertrauen und Routine bekommen.
Wir BUZZARDS sind froh, so motivierte Jugendliche in unseren Reihen zu haben. Danke für euer tolles Engagement, Jungs.

UTMB – OCC – 29.08.2019

– Lauftreff
UTMB - OCC 2019

„Alles – und nichts“ Ein Bericht von David Jung

Dieses Zitat wird Saladin, dem muslimischen Feldherrn, welcher 1187 Jerusalem eroberte, auf die Frage hin, was der Sieg ihm nun bedeute, zugeschrieben. Was dies mit Trailrunnig zu tun hat? Eine ganze Menge:

Am 29. August 2019 haben Uwe und ich am OCC teilgenommen – und waren Teil eines der spannendsten Trailrennen, welches wir je gelaufen sind: des Ultra Trail du Mont Blanc (UTMB), des World Summit of Trailrunnig!

Der UTMB ist für unseren Sport das, was die Tour de France fürs Radrennen und der NewYork Marathon für Straßenläufer ist. Die ursprüngliche Strecke liegt zu Füßen des höchsten Berges der Alpen: dem MontBlanc (4810m) in Frankreich. Knapp 10.000 Läufer und 100.000 Zuschauer versammeln sich für eine Woche Ende August um eines der fünf Events der Veranstaltung zu bewältigen UTMB (171km), TDS (145km), CCC (101km) OCC (56km) und PTL (300km)

Der OCC steht für Orsieres-Champex-Chamonix, mit 56km die kürzeste Strecke des UTMB, welche in der Schweiz startet und in Chamonix in Frankreich nach 3500 Höhenmetern endet.

Der UTMB ist nicht nur die weltgrößte Trailveranstaltung, welche regelmäßig die gesamte Weltelite an einem Ort versammelt, er ist gleichzeitig auch eine umstrittene Veranstaltung. Als Speerspitze der Verbandsorganisation ITRA und der Veranstalterfamilie wirkt er so regulativ wie strikt auf Standards und die Bezeichnung anderer Läufe im Rahmen der Qualifikationsrennen ein. Die Standards sind hoch, die Teilnahme an das Erreichen von Mindestpunktzahlen gebunden. In der freiheitsliebenden wie ursprünglichen Trailrunnig Community führt dies insbesondere in Deutschland zu vielen Diskussionen und auch zu offenem Widerspruch. Kritische Stimmen stellen die Bedeutung des UTMB für das Trailrunning entsprechend in Frage; für diese bedeutet er: Nichts.

Für Uwe und mich ist es vor allem eine tolle Gelegenheit – wir haben uns 2018 eher zufällig die notwendigen Qualifikationspunkte erlaufen und nach zudem unverschämten Losglück, sind wir gleich bei unserer ersten Bewerbung dabei.

Chamonix selbst, eine großer Ort direkt unterhalb des MontBlanc gelegen, gehört nun den TrailRunnern. Kurze Hosen, Shirt und Laufrucksack kennzeichnen die Trailrunner, welche einem überall und an jeder Ecke begegnen. Die Stimmung ist großartig und eigenartig – eine vibrierende Energie zieht sich durch den Ort und steckt alle an – jeder lacht, alle sind heiss aufs Rennen.

Die Temperaturen sind es leider auch was später noch eine Rolle spielen wird. Am Raceday geht es früh los, der Bus bringt Uwe und mich bereits um 05.30 Uhr zum Startort. Dort geht es zwar erst um 08.15 Uhr los, aber die lange Anfahrt über Bergstraßen braucht auch per Fahrzeug viel Zeit.

Unsere gemütliche Herangehensweise führt dazu, dass wir spät zur Startaufstellung gehen und dies mit einem Platz ganz hinten im Feld bezahlen. Die schmale Gasse im malerischen Bergdorf ist voll bis unters Dach und wir stehen im 1600er Starterfeld nun ganz hinten. Keine Chance sich einen Weg nach vorne zu bahnen – geht ja gut los. Nach dem Startschuss reihen wir uns ein und werden von Zuschauern und vielen kleinen und fröhlich jubelnden Kindern auf die Strecke geschickt. Diese ist hervorragend gewählt und lässt auf den ersten Kilometern über Feldwege Platz und Zeit, damit sich das Trailerfeld in Ruhe sortiert. Uwe und ich überholen rechts und links die hintere Läuferschar, kommen aber nur mühsam nach vorne. Der erste lange Anstieg hoch nach Champex-Lac, einem malerisch gelegenen See bei 10km, verbringen wir dann bereits zwar etwas weiter vorne aber insgesamt immer noch weit hinten im Feld. Nach einem gut laufbarem downhill und etwas flacheren Abschnitten wartet dann bei km15 mit knapp 800 Höhenmetern der erste lange von drei Anstiegen. Nun ist es vorbei mit breiteren Strecken, die SingleTrails und 30% Anstiege warten. Die Strecke ist gut gewählt, technisch ab jetzt deutlich anspruchsvoller, aber immer machbar. Die Landschaft schlicht grandios. Riesige Berge, tolle Almlandschaften und hohe, vergletscherte Gipfel wohin man schaut. Und die Temperaturen viel zu hoch. Die Wettervorhersage lag gut 10 Grad daneben, statt bewölkt ist es sonnig, statt 20 Grad in den Tälern werden es 30 Grad. Uwe und ich laufen mittlerweile an unterschiedlichen Stellen im Feld. Lief es bei mir anfangs noch gut, bekomme ich nach dreissig Kilometern leider Probleme und muss dem mit langsameren Tempo Tribut zollen. Uwe wird früh von Krämpfen geplagt und überlegt sogar bei km36 auszusteigen. Er bleibt aber letztlich im Rennen und beisst sich durch um einen DNF zu vermeiden und das Ding nach Hause zu bringen. Nach anstrengenden 56km, 3500HM und 10,5 bzw. 12 Stunden sind wir dann im Ziel. Die letzten Kilometern werden wir von viel Applaus und zahlreichen Zuschauern angefeuert. Mitten im Ort ist das Ziel erreicht und gleichzeitig richtig Party – die große Feier des TrailRunnings. Auch wenn wir beide mit unserem Rennen nicht zufrieden sind, ist es ein großartiges Erlebnis hier dabei sein zu dürfen und Teil dieser Veranstaltung zu sein.

Eine Veranstaltung, bei der man vor allem ins Ziel kommen will und keine sportlichen Ziele erreichen kann – man kann sich durchaus die Frage stellen, welchen Wert das hat. Sportlich sicherlich nahezu keinen, aber im Herzen unseres Sports unterwegs zu sein und zu erleben, wie Läufer aus aller Welt diesen Ort und diese Veranstaltung zu etwas ganz besonderem machen ist unglaublich viel Wert. Was er nun für uns bedeutet, der UTMB? Nichts – und Alles.

Das Ding ist kaum zu Ende und wir wollen eigentlich sofort wieder am Start stehen – kann man als TrailRunner ein größeres Lob aussprechen?

David Jung und Uwe Lukas-Nülle

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