Bremen Halbmarathon 2019

– Lauftreff

Am 06. Oktober starteten zahlreiche Vereinsmitglieder beim Bremer Halbmarathon 2019. Und das nicht ohne Grund, denn dieses Ereignis war das gemeinsame Ziel unseres Bahntrainings, das jeden Donnerstag ab 19 Uhr auf dem Sportplatz Burg Gretesch stattfindet.
Die vielen Wochen der Vorbereitung haben sich auf jeden Fall gewohnt,
denn es wurden hervorragende Zeiten erzielt.
Allen voran ist hier sicherlich Marie Lienemann zu erwähnen, die Gesamtsiegerin der Damenkonkurrenz und damit auch Vereinsbeste in 1:21:50 wurde.
Aber auch die übrigen Zeiten und Platzierungen können sich sehen lassen.
Vielen Dank den Trainern Tobias Rasper, André Schulenberg, Stefan Voltz und Hanna von Dresselhausen !
Und Herzlichen Glückwunsch allen Finishern !

Halbmarathon:

  • Marie Lienemann 1:21:50
  • Andreas Stauff 1:22:53
  • André Träger 1:26:31
  • Christoph Glüsenkamp 1:26:35
  • Stefan Voltz 1:27:36
  • Arne Neumann 1:28:08
  • Marek Latocha 1:28:35
  • Viktor Wilhelm 1:29:30
  • Sergej Steinebel 1:31:27
  • Uwe Lukas-Nülle 1:46:00
  • Marc Krause 1:48:00
  • Stefan Dieckerhoff 1:51:11
  • Michael Mandry 1:51:49
  • Thomas Determann 1:56:54
  • Andrea Warsinsky 2:00:00
  • Ralf Krüger 2:02:32


10 km Lauf

  • Matthias Bergmann 35:58

Berlin Marathon 2019

– Lauftreff

Martina, Tanja, Steffi, Verena und Stefan gingen am Sonntag, 29.09., in Berlin an den Start. Nachdem anfangs sich sogar die Sonne kurz blicken ließ, regnete es nach dem Start fast durchgängig. Immerhin war es mit Temperaturen um die 16 Grad nicht allzu kalt. Und irgendwann nahm man den Regen auch gar nicht mehr wahr.
Der Stimmung taten die äußeren Bedingungen jedenfalls keinen Abbruch. Zahlreiche Zuschauer und Musikgruppen sorgten für eine großartige Läuferparty über die gesamten 42,195 km.
Nach ca. 4-5 Stunden waren schließlich alle glücklich im Ziel.
Schnellste Läuferin unserer Truppe war Martina Schwarz, die mit genau 4 Stunden eine Punktlandung und damit auch ihr Trainingsziel erreichte.

Eine richtig schöne und empfehlenswerte Veranstaltung !

Herzlichen Glückwunsch allen Finishern !


Übrigens besteht noch bis zum 31.10. die Möglichkeit, sich auf der Seite des Veranstalters für die Startplatzverlosung für 2020 anzumelden.

Von Oberstdorf nach Meran über den Fernwanderweg E5

– Lauftreff

Ein Bericht von Uwe Lukas-Nülle

Teilnehmer VfR Voxtrup Lauftreff: Michael Mönstermann, Thomas Asbrock, Frank Döllmann,
Michael Speldrich, Christian Biemann, Ulrich Poggemann, Uwe Lukas-Nülle und unsere
3 Wanderfreunde: Andreas Gayer, Frank Meyer Niehoff und Ralf Schmeling.

Bereits im April haben wir unsere ersten Wanderungen als Vorbereitung auf den E5 im Dörenberg und der Umgebung im Osnabrücker Land unternommen. Training muss sein, aber das was uns bei dieser Alpenüberquerung erwartete ist mit den Wanderwegen hier nicht zu vergleichen. Steile Aufstiege mit bis zu 1000 Höhenmeter am Stück, ausgesetzte Stellen, Geröll und große Stufen. Da ist „Mann“ schon mal 3-4 Stunden unterwegs. Der Ausblick, die Natur, das Wetter und die spitzen Stimmung in der Gruppe haben aber alle Strapazen zu einem Erlebnis gemacht. Unglaublich, dass selbst der nicht vorhandene Handyempfang nicht für Nervosität gesorgt hat. Einfach mal die Seele baumeln lassen, den Weg und die Berge genießen, das war die Devise. Mit unserem jungen, aber sehr erfahrenen Bergführer hatten wir auch Glück, er strahlte Ruhe aus und gab uns Sicherheit. Einige hilfreiche Tipps zur Ausrüstung und dem optimalen Schritt in schwierigem Gelände eingeschlossen. Eine unvergessliche Woche liegt hinter uns und die Pläne für 2020 wurden schon vertieft.

Der Berg ruft!!!

Hier der Ablauf unserer Alpenüberquerung.

1. Tag:
Anreise von Osnabrück nach Bad Hindelang, Übernachtung in einem Hotel.

2. Tag:Treffpunkt 12.00 Uhr in Oberstdorf vor dem Bahnhof am Brunnen. Mit Kleinbus geht es zur ersten Etappe bis in die Spielmannsau, 8 km. Aufstieg durch den Sperrbachtobel zur Kemptner Hütte (1845 m). Die Kemptner Hütte ist die größte Schutzhütte in den Allgäuer Alpen und Ausgangspunkt für diverse Wanderungen zu diversen Allgäuer Bergen.

3. Tag:
1/2 Std. Aufstieg und Wanderung zum Mädelejoch (1975 m), Grenze Deutschland – Österreich, weiter in 2 Std. Abstieg durch das Höhenbachtal nach Holzgau auf (1070 m) im Lechtal. Mit Kleinbus 13 km nach Madau (1400 m). In 2 Std. Aufstieg zur Memminger Hütte (2242 m / Österreich). Abends noch optionale Wanderung und Besteigung des Seekogel (2412 m), dem Hausberg der Memminger Hütte.

4. Tag:
1 Std. Aufstieg zur Seescharte (2600 m). 5 Std. Abstieg durch das “Zammer Loch” im Lochbachtal bis Zams (780 m) bei Landeck im Inntal. Bei uns wohnen Sie komfortabel im bekannten und historischen Fernwanderweg Etappen Ziel: Gasthof/Hotel “Gemse” oder einer Dependance. Möglichkeit für Gepäckdepot bis zur Rückreise am letzten Tag.

5. Tag:
Auffahrt mit der Venetbahn auf 2208 m zum Krahberg, Wanderung über die Goglesalm zur Gaflunalm und Abstieg nach Wenns im Pitztal (1000 m). Gehzeit ca. 4 Std. 30 Kilometer mit dem Taxibus durch das Pitztal bis Mittelberg auf 1700 m. Mittelberg ist die hinterste Siedlung im Pitztal. Nachmittags noch ca. 3 Std. Aufstieg zur Braunschweiger Hütte (2760 m, Österreich). Die Braunschweiger Hütte ist unsere höchste Hütte auf der bei der ersten Etappe: Oberstdorf – Meran des Fernwanderweges übernachtet wird.

6. Tag:
1 Std. Von der Braunschweiger Hütte Aufstieg zum Rettenbachjoch oder Pitztaler Jöchl (3000 m). Abstieg ins Gletscherskigebiet von Sölden. Hier zweigen wir vom E5 bezeichneten Fernwanderweg ab und es beginnt laut Meinung unserer Gäste, der schönste und interessanteste Teil der Alpenüberquerung. Kurze Busfahrt im Gletschertunnel zum Tiefenbachgletscher. Weiter auf dem einmaligen Panoramaweg bis Vent. Nach ausgiebiger Mittagsrast ca. 2 stündiger Aufstieg zur Martin-Busch-Hütte (2500 m, Österreich).

7. Tag:

2 Std. Aufstieg zur Similaun Hütte (3014 m), die direkt auf der Grenze Österreich-Italien, und am Fuße des Similaun (3606m), dem Gletscherdom, liegt. Bei guten Verhältnissen und Wetter Aufstieg zum Hauslabjoch und Besichtigung der Ötzifundstelle. Abstieg zur Similaunhütte. Nachmittags 2 Std Abstieg durch das Tisental zum Vernagt-Stausee in Südtirol. Hier haben Sie die erste Etappe erfolgreich abgeschlossen. Anschließend mit dem Bus bis Meran/Algund. Ankunft im Hotel in Meran am Nachmittag. Sie haben Zeit zum Bummeln. Nach abendlichem Spazieren durch die Lauben von Meran, geselliger Ausklang in einer Südtiroler Weinstube oder der gemütlichen Hotelterrasse

8. Tag:
Rückreise Tag. Organisierte Bus-Rückreise über den Reschenpass und Zams nach Oberstdorf.

UTMB – OCC – 29.08.2019

– Lauftreff
UTMB - OCC 2019

„Alles – und nichts“ Ein Bericht von David Jung

Dieses Zitat wird Saladin, dem muslimischen Feldherrn, welcher 1187 Jerusalem eroberte, auf die Frage hin, was der Sieg ihm nun bedeute, zugeschrieben. Was dies mit Trailrunnig zu tun hat? Eine ganze Menge:

Am 29. August 2019 haben Uwe und ich am OCC teilgenommen – und waren Teil eines der spannendsten Trailrennen, welches wir je gelaufen sind: des Ultra Trail du Mont Blanc (UTMB), des World Summit of Trailrunnig!

Der UTMB ist für unseren Sport das, was die Tour de France fürs Radrennen und der NewYork Marathon für Straßenläufer ist. Die ursprüngliche Strecke liegt zu Füßen des höchsten Berges der Alpen: dem MontBlanc (4810m) in Frankreich. Knapp 10.000 Läufer und 100.000 Zuschauer versammeln sich für eine Woche Ende August um eines der fünf Events der Veranstaltung zu bewältigen UTMB (171km), TDS (145km), CCC (101km) OCC (56km) und PTL (300km)

Der OCC steht für Orsieres-Champex-Chamonix, mit 56km die kürzeste Strecke des UTMB, welche in der Schweiz startet und in Chamonix in Frankreich nach 3500 Höhenmetern endet.

Der UTMB ist nicht nur die weltgrößte Trailveranstaltung, welche regelmäßig die gesamte Weltelite an einem Ort versammelt, er ist gleichzeitig auch eine umstrittene Veranstaltung. Als Speerspitze der Verbandsorganisation ITRA und der Veranstalterfamilie wirkt er so regulativ wie strikt auf Standards und die Bezeichnung anderer Läufe im Rahmen der Qualifikationsrennen ein. Die Standards sind hoch, die Teilnahme an das Erreichen von Mindestpunktzahlen gebunden. In der freiheitsliebenden wie ursprünglichen Trailrunnig Community führt dies insbesondere in Deutschland zu vielen Diskussionen und auch zu offenem Widerspruch. Kritische Stimmen stellen die Bedeutung des UTMB für das Trailrunning entsprechend in Frage; für diese bedeutet er: Nichts.

Für Uwe und mich ist es vor allem eine tolle Gelegenheit – wir haben uns 2018 eher zufällig die notwendigen Qualifikationspunkte erlaufen und nach zudem unverschämten Losglück, sind wir gleich bei unserer ersten Bewerbung dabei.

Chamonix selbst, eine großer Ort direkt unterhalb des MontBlanc gelegen, gehört nun den TrailRunnern. Kurze Hosen, Shirt und Laufrucksack kennzeichnen die Trailrunner, welche einem überall und an jeder Ecke begegnen. Die Stimmung ist großartig und eigenartig – eine vibrierende Energie zieht sich durch den Ort und steckt alle an – jeder lacht, alle sind heiss aufs Rennen.

Die Temperaturen sind es leider auch was später noch eine Rolle spielen wird. Am Raceday geht es früh los, der Bus bringt Uwe und mich bereits um 05.30 Uhr zum Startort. Dort geht es zwar erst um 08.15 Uhr los, aber die lange Anfahrt über Bergstraßen braucht auch per Fahrzeug viel Zeit.

Unsere gemütliche Herangehensweise führt dazu, dass wir spät zur Startaufstellung gehen und dies mit einem Platz ganz hinten im Feld bezahlen. Die schmale Gasse im malerischen Bergdorf ist voll bis unters Dach und wir stehen im 1600er Starterfeld nun ganz hinten. Keine Chance sich einen Weg nach vorne zu bahnen – geht ja gut los. Nach dem Startschuss reihen wir uns ein und werden von Zuschauern und vielen kleinen und fröhlich jubelnden Kindern auf die Strecke geschickt. Diese ist hervorragend gewählt und lässt auf den ersten Kilometern über Feldwege Platz und Zeit, damit sich das Trailerfeld in Ruhe sortiert. Uwe und ich überholen rechts und links die hintere Läuferschar, kommen aber nur mühsam nach vorne. Der erste lange Anstieg hoch nach Champex-Lac, einem malerisch gelegenen See bei 10km, verbringen wir dann bereits zwar etwas weiter vorne aber insgesamt immer noch weit hinten im Feld. Nach einem gut laufbarem downhill und etwas flacheren Abschnitten wartet dann bei km15 mit knapp 800 Höhenmetern der erste lange von drei Anstiegen. Nun ist es vorbei mit breiteren Strecken, die SingleTrails und 30% Anstiege warten. Die Strecke ist gut gewählt, technisch ab jetzt deutlich anspruchsvoller, aber immer machbar. Die Landschaft schlicht grandios. Riesige Berge, tolle Almlandschaften und hohe, vergletscherte Gipfel wohin man schaut. Und die Temperaturen viel zu hoch. Die Wettervorhersage lag gut 10 Grad daneben, statt bewölkt ist es sonnig, statt 20 Grad in den Tälern werden es 30 Grad. Uwe und ich laufen mittlerweile an unterschiedlichen Stellen im Feld. Lief es bei mir anfangs noch gut, bekomme ich nach dreissig Kilometern leider Probleme und muss dem mit langsameren Tempo Tribut zollen. Uwe wird früh von Krämpfen geplagt und überlegt sogar bei km36 auszusteigen. Er bleibt aber letztlich im Rennen und beisst sich durch um einen DNF zu vermeiden und das Ding nach Hause zu bringen. Nach anstrengenden 56km, 3500HM und 10,5 bzw. 12 Stunden sind wir dann im Ziel. Die letzten Kilometern werden wir von viel Applaus und zahlreichen Zuschauern angefeuert. Mitten im Ort ist das Ziel erreicht und gleichzeitig richtig Party – die große Feier des TrailRunnings. Auch wenn wir beide mit unserem Rennen nicht zufrieden sind, ist es ein großartiges Erlebnis hier dabei sein zu dürfen und Teil dieser Veranstaltung zu sein.

Eine Veranstaltung, bei der man vor allem ins Ziel kommen will und keine sportlichen Ziele erreichen kann – man kann sich durchaus die Frage stellen, welchen Wert das hat. Sportlich sicherlich nahezu keinen, aber im Herzen unseres Sports unterwegs zu sein und zu erleben, wie Läufer aus aller Welt diesen Ort und diese Veranstaltung zu etwas ganz besonderem machen ist unglaublich viel Wert. Was er nun für uns bedeutet, der UTMB? Nichts – und Alles.

Das Ding ist kaum zu Ende und wir wollen eigentlich sofort wieder am Start stehen – kann man als TrailRunner ein größeres Lob aussprechen?

David Jung und Uwe Lukas-Nülle

Piesberg Ultra Marathon

– Lauftreff

Bei typischem Aprilwetter mit Schneefall, Graupel und auch etwas Sonne fand am Sa., 13. April der 7. Piesberg Ultra Marathon statt. Mit 63 km, 2100 hm und 3.354 Stufen kein leichter Lauf, einige rutschige Trailpassagen, Singletrails mit Steinen und Baumwurzeln gehörten zur Strecke dazu. Organisation und Verpflegung unterwegs waren super. Die Siegerehrung mit gleichzeitiger Verlosung von vielen Freistarts bei ganz tollen Laufevents machten den Abschluß spannend. Diese Veranstaltung ist für alle hiesigen Ultra- und Trailläufer(innen) ein echtes Highlight.  Vom VfR sind Liane 1. Platz in ihrer AK und Marek  2. Platz Gesamt an den Start gegangen. Nils hat unseren Lauffreund Andreas von TvG 2 Runden begleitet. Fotos Pum und Frank Sommerkamp.

Trainingslager Portugal

– Lauftreff

Dem schlechten Wetter der letzten Wochen entflohen ein paar Mitglieder des VfR vom 14.- 24. März ins Trainingslager nach Portugal, genauer gesagt nach Vila Real de Santo Antonio bei Monte Gordo.

Bei optimalen Bedingungen, strahlendem Sonnenschein, 12 – 21 Grad und dazu kein Regen, ließ sich hervorragend an der Form für die neue Saison feilen.

Martina und Torsten Schwarz, Tobias Rasper, Arne Neumann, Christoph Glüsenkamp, Stefan Groszyk und Nils Kramer kommen aus dem Schwärmen kaum noch heraus. Die Bilder sprechen für sich!

Landesmeisterschaften 10 km Straßenlauf

– Lauftreff
Marie Lienemann mit den beiden Trainern Tobias Rasper (li.) und Stefan Voltz (re.).

Am 24. März 2019 wird Marie Lienemann vom Lauftreff VfR Voxtrup erstmalig an den Landesmeisterschaften im 10km Straßenlauf teilnehmen und sich dabei mit der gesamten Konkurrenz aus Bremen und Niedersachsen messen. Das Rennen findet auf einem flachen Innenstadtkurs im Zentrum von Lingen statt und verspricht schnelle Laufzeiten. Für Marie ist es der erste Start bei einer offiziellen Meisterschaft und zugleich der erste Formtest der noch jungen Saison. Für das Rennen hat sie sich eine Platzierung im vorderen Drittel vorgenommen und möchte damit einen erfolgreichen Einstieg in das Laufjahr 2019 schaffen. Um sich auf die Landesmeisterschaften vorzubereiten nutze sie das Bahntraining im VfR, welches seit letzten Jahr im Sommer einmal wöchentlich auf der Bahn in Osnabrück Gretesch angeboten wird.

Wir wünschen alles Gute und viel Erfolg.

Ergebnisse und Informationen unter http://www.nlv-la.de

Salland Ultra-Trail 2019

– Lauftreff

Am Samstag sind wir zu unseren Nachbarn nach Holland gefahren. Die 50 km wurden von Stefan u. Sebastian und die 25 km von Uwe absolviert. Eine sehr schöne Veranstaltung, die Strecken fast ausschließlich durch Wald und Heide, mit sehr wenig Straßenanteil. Mit von der Partie waren auch das Trail Team Osnabrück und Sportler 4 a Childrens World.

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