Riesenbecker Sixdays 2016 Etappe 4

– Lauftreff

Von Mettingen nach Ibbenbüren-Dickenberg

Einen berührenden Moment gab es beim Start zur vierten Etappe in Mettingen.

Hier wurde einer französischen Teilnehmerin gedacht, die im letzten Jahr bei der Teilnahme an den Riesenbecker Sixdays auf der Strecke zusammengebrochen und an einem unentdeckten Herzfehler verstorben war.  Es ist der bisher einzige Todesfall der Sixdays. Ihr zu Gedenken wurde das Teilstück “Karine-Etappe” genannte und erklangen zehn Minuten vor dem Start zwei stimmungsvolle Musikstücke – passend zu einer Etappe, die als die ruhigste der Tour gilt.

Vielen Läufern gilt dieses kürzeste Teilstück von Mettingen nach Ibbenbüren-Dickenberg zugleich als das schönste der Serie. Zunächst steht eine heftige Steigung hinaus aus der Stadt an, und nach knapp vier Kilometern stellt sich die sogenannte “Wand” den Läufern entgegen, die mit 35 Grad steilste Steigung überhaupt. Hier verfallen fast alle Läufer (außer den Spitzenakteuren) in den Gehschritt, ohne dass sie viel Zeit einbüßen würden. Nur zweihundert Längenmeter ist die Wand lang, danach folgen viele gerade Stücke oder Bergabpassagen, allerdings mit zunehmend crossigem Charakter. Landschaftlich sehr schön ist ein Trampelpfad mitten durch den Wald, etwas nach Halbzeit dieser Etappe. Am Schluss wird noch eine Straße gequert und erfolgt der Einlauf auf einem Schulhof. Im Verhältnis zu den Voretappen gab es nur wenige Zuschauer an der Strecke. Das Teilstück ist 17,6 Kilometer lang.