Der VfR-Express rollt weiter…

– Volleyball

Die 1.Herren gewann am Wochenende auch ihr 9.Spiel in Folge und ist weiterhin Tabellenführer in der Bezirksliga.

Damit enden auch die guten Nachrichten. Die Voxtruper agierten gegen Bersenbrück III zumindest phasenweise deutlich unter dem selbstgesetzten, angestrebten Leistungsniveau und zeigten eine ihrer schwächeren Saisonleistungen. Nach Abpfiff waren wir uns einig „eine Mannschaft gewesen zu sein, deren Spieler nicht die gewünschte Leistung bringen…“. Im Duden findet man diese Beschreibung hinter dem Begriff „Gurkentruppe“!


Aber es war nicht alles schlecht. Herausragender Akteur war Frank Beckmann, Mister 100%, der zumindest im Angriff keine Schwäche zeigte. Ansonsten ist auch wieder Jens Hülsmann in der Funktion als Trainer und die fehlerfreie Ersatzbank mit Oliver Tamberg und Billy Sorgatz hervorzuheben.

Im 1. Satz eigentlich ganz gut gestartet, wendete sich zügig das Blatt und viele selbstgemachte (Konzentrations-) Fehler führten schnell zu einem unzufriedenstellenden Spielaufbau. Dabei ist die fehlende Annahmegenauigkeit als erste Fehlerquelle entscheidend herauszustellen und wir konnten in Folge keinen Druck in den Angriff bringen. Schlechtgelaunt verloren wir den 1. Satz mit 25:18.

Mit deutlichen Worten und die eigenen Stärken beschwörend gingen wir motiviert den nächsten Satz an, mussten aber den eigenen Unzulänglichkeiten schnell Tribut zollen. Eine mehr als nötige Auszeit beim Stand von 11:3 war bezeichnend für unsere unmotivierte Arbeitsleistung. Danach ging es aber fulminant weiter, wir holten Punkt für Punkt auf und konnten in allen Spielphasen deutlich zulegen (habe ich Mister 100% schon erwähnt…?). Wir gewannen den Satz mit 25:16!

Satz 3 war ein ständiges „hin und her“ mit leichten Vorteilen für Bersenbrück. Dennoch konnten wir retourniert am Ende den Satz mit 25:21 für uns entscheiden, ohne wirklich zu überzeugen.

Im 4.Satz fanden wir dann zur gewohnten Stärke zurück und ließen nichts mehr anbrennen. Leider verletzte sich ein Gegenspieler und musste ausgewechselt werden (an dieser Stelle gute Besserung!). Das sollte den endgültigen Bruch im Spiel der Bersenbrücker bedeuten und außer einer kleinen Schwächephase unsererseits zum Ende des Satzes schleppten wir uns über die Ziellinie und gewannen mit 25:18.

Am glücklichen Sieg beteiligt waren:

T. Riepenhoff, M. Richter, F. Beckmann, O. Tamberg, B. Sorgatz, S. Kettner, B. Theurich, J. Hülsmann, T. Klaas,