Das setzt dem Ganzen die Krone auf…!

– Volleyball

Das letzte Auswärtsspiel im nur wenige Kilometer entferntem Gesmold sollte der krönende Abschluss der meisterhaften Saison werden. Am Ende stand ein erkämpftes 3:2 auf dem Spielberichtsbogen und 92 mehr oder weniger intensive Volleyballminuten lagen hinter uns.

Die römische Siegesgöttin Victoria war definitiv bei ihrem SV in der eigenen Halle anwesend. Anders ist der Spielverlauf nicht zu erklären, da gab es Beistand von oben…

Motiviert und gut gelaunt starteten wir in den 1. Satz. Die Marschroute war klar… ein schneller Sieg im letztem Spiel um Kräfte für die anschließenden Feierlichkeiten zu sparen. Schnell lagen wir vorne, ohne spektakulären Volleyball zeigen zu müssen. Routiniert gewannen wir den Satz gegen zu dem Zeitpunkt ungefährliche Gesmolder mit 25:20.

Gegen die eigene Schläfrigkeit ankämpfend gestaltete sich der 2. Satz bereits anfänglich ausgeglichener; wir wurden zu einer Auszeit beim Stande von 8:7 für Gesmold gezwungen, um uns wieder in die Spur zu bringen. Das gelang recht gut, wir machten infolge schnelle Punkte und zogen das Tempo an. Beim Stande von 20:16 konnten wir uns sogar einen Wechsel auf der wichtigen Zuspielposition erlauben. Wir gewannen am Ende mit 25:19.

Der 3. Satz gestaltete sich zunächst ähnlich. Allerdings witterten stärker werdende Gesmolder ihre Chance und verbesserten ihr Spiel auf allen Positionen. Ein richtiges Gegenmittel fanden wir nicht, gestalteten den Satz zunächst noch ausgeglichen, konnten aber nicht mehr zulegen. Druckvolle Aufschläge, variables Angriffsspiel, gute Blockarbeit und Feldverteidigung … zeigte auf einmal die Victoria. Eine Auszeit beim Stande von 21:20 half nicht und wir verloren den Satz mit 25:22.

Über den 4.Satz wird der Mantel des Schweigens gelegt. Wir verloren quasi ohne Gegenwehr mit 25:14, machten taktische Fehler und kassierten eine gelbe Karte für Spielverzögerung gegen das gesamte Team (wer zahlt da eigentlich jetzt die Kiste Gerstensaft?).

Tie-Break! Immer wieder schön, alles auf Null. Die Gesmolder wollten sich im letztem Spiel der Saison von ihren lautstarken Fans mit einem Sieg verabschieden, wir wollten unsere weiße Weste beibehalten. Als wenn man den Reset-Knopf gedrückt hätte, waren wir sofort „da“ und riefen unsere Leistung ab. Schnell gingen wir in Führung, beim obligatorischem Seitenwechsel lagen wir bereits 8:3 vorne. Ungefährdet gewannen wir den 5. Satz dann 15: 9 in einem zumindest sehr spannendem Spiel gegen stark spielende Gesmolder.

Krönender Abschluss war die kleine Siegesfeier in der Halle inklusive der Verleihung verdienter Kopfbedeckungen als sichtbares Zeichen der Meisterschaft. Als Spieler der Saison wurde feierlich A.Rieger gewählt, er freute sich sehr über die überraschende Auszeichnung.

Soweit von uns, nächstes Jahr wird wieder angegriffen… Nur der VfR.

Beim Finale waren dabei: T. Riepenhoff, M. Richter, F. Beckmann, A. Rieger, B. Theurich, S. Kettner, R. Igelbrink, T. Klaas.