3. Piesberg-Ultra-Marathon

– Lauftreff

Hart härter PUM. Strecke 55,2 km, Höhenmeter 1740, Stufen 3102.

Ein Lauf, der hier im Norden einmalig ist. Auf 55,2 Kilometern überwindet man 1740 Höhenmeter und 3102 Stufen und das in Osnabrück und nicht etwa in den Alpen. Gelaufen werden 6 anspruchsvolle Runden um und auf den Piesberg. Der Start erfolgt auf dem Sportgelände der Spielvereinigung Haste am Fürstenauer Weg. Hier wurde nach erfolgreichem Abschluss der Gesamtstrecke dann auch die Ziellinie überquert.

Ein Wettkampf? Ja, vielleicht, aber die 120 angemeldeten Läufer ließen schon vor dem Start erkennen, dass ist hier heute anders. Total entspannt erfolgte um 8:40 Uhr ein kurzes Briefing in dem die Strecke und ihre Besonderheiten beschrieben wurden. Von den beiden Organisatoren Hans-Werner Rehers und Günter Liegmann immer wieder mit dem einen oder anderen Joke oder einer Anekdote gespickt ein sehr kurzweiliges Vergnügen.

Pünktlich um 9:00 Uhr fiel dann der Startschuss mit der neuen Startpistole, diesmal eine blaue (Luftballon). Locker und ohne jeden Stress oder Hektik lief das Teilnehmerfeld von der Anlage, auf dem Radweg Fürstenauer Weg, am Hyde Park vorbei, rechts die Straße zur Deponie hoch und weiter rechts ab auf den Piesberger Rundweg.

Nach ca. 1,5 km kam sie dann, die im Briefing angekündigte „Strafrunde“. Vom Rundweg abweichend, die bis hier erklommenen Höhenmeter durch ein Waldstück komplett wieder runter und in einer Schleife von knapp 1,5km wieder zurück auf die Hauptstrecke. Die letzten 500 Meter im Wald waren so steil das an Laufen nicht zu denken war.

Der Weg ging dann in einer zweiten Schleife runter zum Anfang der Treppen. Hier durften wir uns über die 517 Stufen pro Runde hoch zum Plateau kämpfen. Oben angekommen empfingen uns schon die Helfer von „Jede Oma zählt“ an der Verpflegungsstation 1. Das war genau die richtige Position fürs Getränke fassen und eine kleine Verschnaufpause. Auch für ein Gespräch und einige Fotos war hier Zeit.

An den Windrädern vorbei führte der Weg dann links um den Piesberg, über herrliche Single Trails zur Verpflegungsstelle 2. Die lag neben dem Parkplatz an der Deponieauffahrt. Auch hier empfingen uns die Helfer mit strahlenden Gesichtern und freundlichen Zusprüchen. Zwecks Müllvermeidung gab es mit der Startnummer gekennzeichnete Trinkbecher, in die je nach Wunsch Wasser, Iso, Cola, Malzbier eingeschenkt wurde, außerdem konnten sich die Ultras mit Äpfeln, Bananen, Orangen, Keksen, Lakritz, Schokolade, Kuchen, und Energy-Gel stärken

Die nächsten Umrundungen liefen dann wie gehabt wobei die Beine natürlich von Runde zu Runde immer schwerer wurden. Eine Besonderheit gibt es aber noch. An 2 Stellen auf der Strecke kamen sich die Läufer entgegen. Hier klatschte man sich ab, warf dem Gegenüber ein Lächeln oder aufmunternde Worte zu. Eine sehr familiäre und führsorgliche Atmosphäre halt.

Auch bei der um 18:00 Uhr folgenden Siegerehrung ging es freundschaftlich und ungezwungen zu. Jeder wurde geehrt und bekam seine Urkunde und das begehrte Finisher Shirt. Die beiden Organisatoren Ha-We und Günter fanden auch hier die richtigen Worte und der eine oder andere wurde mit einem Spruch bedacht.

Danke allen Helfern und den Organistoren für die tolle Veranstaltung und die Unterstützung auf der Strecke.

Ergebnisse: 2015-pum-ergebnisse

Weitere Berichte und Bilder auch hier:

https://www.internationaler-osnabruecker-piesberg-ultra-marathon.de/pum-2015/