3. Ibbenbürener Klippenlauf

– Lauftreff
Christian und Uwe mit unseren Lauffreunden aus Lotte

Christian und Uwe mit unseren Lauffreunden aus Lotte

Es war die größte Veranstaltung von Marathon Ibbenbüren in der Vereinsgeschichte mit über 950 tatsächlichen Startern. Dass es über die 24,7 Kilometer keinen neuen Streckenrekord gegeben hat, dürfte am Wetter gelegen haben. Es war vielleicht einfach viel zu warm.

Überhaupt das Wetter: Die Temperaturen machten den Aktiven stark zu schaffen. Es gab einige Einsätze von Sanitätern aufgrund von Kreislaufproblemen, es hatten sich wohl einige Athleten übernommen und falsch eingeschätzt. Für den Lauf selbst war das sonnige Wetter aber gut. Die Bodenverhältnisse erwiesen sich als optimal.  Die anspruchsvolle Strecke ging aber mächtig in die Beine. Auf den 24,7 km mussten 9 Anstiege ( die so genannten „Klippen“ ) mit insgesamt 460 Höhenmetern zurückgelegt werden. Unsere beiden Teilnehmer Christian und Uwe waren mit ihren Zeiten dennoch sehr zu frieden. Ergebnisse hier:

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Die genaue Streckenbeschreibung:

Nach dem Start an der Ludwigschule laufen wir entlang der „Groner Alle“, die sich durch ihren alten Kopfsteinpflaster-Belag und ihren Alleen-Charakter auszeichnet, vorbei an der Ludwig-Kirche, Richtung Autobahn A30. Nach  Unterqueren der Autobahn beginnt ein sanftes Ansteigen der asphaltierten Strecke bis zum Fuße des Teutoburger Waldes bei km 2,0. Hier wechselt der Untergrund und wir laufen einen breiten, etwa 600m langen Forstweg hinauf zum Kammweg, dem höchsten Punkt der Strecke mit +150m NN. Kurz danach geht es wieder hinunter und im Bereich der Schutzhütte begeben wir uns auf den Hermannsweg. Hier ist besonders auf den ersten Metern Vorsicht geboten, da der Weg steil über einige Treppenstufen führt und sehr ausgewaschen ist. Vorbei an den Fischteichen und der Kriegsgedenkstätte geht es entlang des Hermannsweges hinauf zur „Fünferkreuzung“, dem zentralen Punkt des Klippenlaufs. Die Steigung beginnt sanft, endet aber im oberen Bereich in einem Ansteigen von ca. 20%. Hier teilt sich der Klippenlauf in die kurze und die lange Distanz. Wir laufen geradeaus einen breiten, teils sandigen Forstweg hinab ins nächste Tal um uns sogleich in die “Postweg-Wand” zu begeben. Hinauf zum Riesenbecker Postweg geht es über einen nach oben immer steiler werdenden Wanderweg. Nach der Getränkestelle am „Langen Parkplatz“ folgen wir dem hier breiten Hermannsweg einige hundert Meter. Im Bereich der Überlandleitung biegen wir links ab um eine kleine Schleife den “Büffelstieg” hinab zum Riesenbecker Postweg zu nehmen. An der Schutzhütte mit dem “Schinkenstein” treffen wir wieder auf den Hermannsweg, dem wir nun oben auf dem Kamm folgen. Vorbei an der „Schönen Aussicht“halten wir uns links uns begeben uns auf eine längere Gefällstrecke hin zum westlichen Wendepunkt (ca. bei km 10) des Klippenlaufs am „Nassen Dreieck“ (Getränkestelle). Der Untergrund ist hier teilweise steinig und mit Baumwurzeln gespickt. Es folgt eine mäßige, ca. 2 Kilometer lange, Steigung entlang einer breiten Forststraße (unten Asphalt, im oberen Bereich Schotter). Über verschiedene Wanderwege durchlaufen wir ein weiteres Tal, die “Fischteich-Klippe” hinauf, um bei km 14,4 wieder auf den Hermannsweg zu treffen. Wir folgen dem bekannten Weg und passieren die Getränkestelle am „Langen Parkplatz“ zum zweiten Mal. Jenseits des Riesenbecker Postweges geht es zunächst steil die “Kaiserei-Klippe” hinab und sogleich wieder steil hinauf zur „Fünferkreuzung“. Hier halten uns scharf rechts und laufen über den südlichen Bergrücken des „Teutos“ die “Brumley-Schleife”, von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf das Münsterland genießt. Es geht steil den Südhang hinab. Durch einen wunderschönen alten Buchenbestand entlang des Südhangs machen wir uns auf, die verlorenen Höhenmeter zurück zu erobern. Eine steile Rampe, der sogenannte “Hassberg” , der nach oben hin flacher wird, führt uns zurück zur „Fünferkreuzung“. Hier geht es nun rechts zurück auf den Hermannweg. Stetig bergab bleibt genug Zeit zur Erholung. Nochmal vorbei an der  Kriegsgedenkstätte laufen wir bis zum südlichen Waldrand, um dann links entlang der Felder über einen in Teilbereichen stark ausgewaschenen und mit Baumwurzeln gespickten Wanderweg mit dieser letzten Steigung wieder zum oberen Kammweg zu gelangen. Mit dem Erreichen des Kammweges befinden wir uns wieder am höchsten Streckenpunkt. Was jetzt folgt, ist nur noch ein einziger Hochgenuss: Nach fast 21 Kilometern und 460 erklommenen Höhenmetern genießt man einen wundervollen Ausblick auf Ibbenbüren um dann noch einmal alle Kräfte für den Schlussspurt in Ziel zu mobilisieren.